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Geschichte
Um etwa 1700 baute der Instrumentenbauer Bortolomeo Cristofori in Italien sein erstes sogenanntes Pianoforte. Die Saiten wurden durch kleine lederbezogene Hämmerchen angeschlagen. Durch Eindrucken der Tasten in der Tastatur des Pianos wurden die Hämmerchen betätigt. Ab diesem Moment hatte man die Möglichkeit die Lautstärke eines jeden Tons zu beeinflussen.
Der heutige Name "Piano" ist eine Abkürzung von Cristoforis ursprünglichen Namen für das Instrument "Piano et Forte", was "leise und laut" bedeutet. Der Name bezieht sich auf die oben erwähnte Tatsache, dass man die Lautstärke des Tons durch die Tastatur beeinflussen konnte.
Die Vorgänger des Pianofortes sind das Cembalo und das Klavichord.
Das Cembalo hat eine Zupfmechanik. Die Tone hören sich deswegen beim Cembalo auch gezupft an. Alle Töne beim Cembalo sind von der Lautstärke her gleich. Zu den Varianten des Cembalos gehören das Spinett und das Virginial.
Zu den ältesten Taseninstrumenten gehört das Klavichord, welches im 14. und 15. Jahrhundert benutzt wurde. Beim Klavichord wurden die Saiten mittels aufrechtstehenden Metallstiften zum Schwingen gebracht.
Seit dem ersten Bau des Pianos wurden im Laufe der Jahrhunderte Verbesserungen durchgeführt, wie z.b. die Pedale, die wir heute noch kennen. Sie wurden ca. 1800 hinzugefügt.
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